Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox)
Der Samenerguss erfolgt deutlich früher als gewünscht und ohne Kontrolle.
Beim vorzeitigen Samenerguss erfolgt die Ejakulation deutlich früher, als der Mann es möchte, und ohne dass er sie kontrollieren kann. Es ist eine der häufigsten sexuellen Funktionsstörungen des Mannes und behandelbar.
Der vorzeitige Samenerguss bedeutet, dass die Ejakulation kurz nach dem Eindringen unkontrolliert eintritt und dies als belastend empfunden wird. Er kann lebenslang (primär) bestehen oder später auftreten (sekundär).
Die Diagnose richtet sich weniger nach der Zeit als nach dem Kontrollverlust und dem Leidensdruck für den Mann und die Partnerschaft. In den meisten Fällen führt die Kombination aus verhaltenstherapeutischen und medikamentösen Ansätzen zu einer deutlichen Besserung.
Symptome
- Die Ejakulation erfolgt meist ungewollt schnell
- Das Gefühl, den Samenerguss nicht hinauszögern zu können
- Angst, Enttäuschung oder Vermeidung von Intimität deswegen
- In manchen Fällen zusätzlich Sorge um die Erektion
Ursachen
- Neurobiologische Faktoren im Zusammenhang mit dem Serotoninhaushalt
- Leistungsangst und Stress
- Örtliche Ursachen wie eine Prostataentzündung
- Begleitende erektile Dysfunktion
- Hormonelle Faktoren wie Schilddrüsenerkrankungen
Wann sollte man zum Arzt?
Wenn die Situation wiederkehrt und Sie oder Ihre Partnerschaft belastet, ist eine Abklärung ratsam. Der vorzeitige Samenerguss ist häufig und behandelbar — Sie müssen nicht zögern, sich vorzustellen.
Häufig gestellte Fragen
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