Gutartige Prostatavergrößerung (BPH) | Assoc. Prof. Dr. Zülfü Sertkaya
Andrologie und Männergesundheit · Istanbul
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Gutartige Prostatavergrößerung (BPH)

Die mit dem Alter wachsende Prostata verursacht Blasenbeschwerden; es handelt sich nicht um Krebs.

Die gutartige Prostatavergrößerung (BPH) ist eine häufige Erkrankung, die vor allem Männer über 50 betrifft und das Wasserlassen erschwert. Sie ist kein Krebs, kann aber die Lebensqualität beeinträchtigen und ist behandelbar.

Die Prostata ist eine Drüse unterhalb der Blase, die die Harnröhre umgibt. Wächst sie mit dem Alter, drückt sie auf die Harnröhre und erschwert den Harnfluss. Dieser Zustand wird als gutartige Prostatavergrößerung (BPH) bezeichnet und steht nicht mit Krebs in Verbindung.

Der Behandlungsplan richtet sich nach der Ausprägung der Beschwerden, dem Prostatavolumen und dem allgemeinen Gesundheitszustand.

Symptome

  • Häufiges Wasserlassen, besonders nachts
  • Abgeschwächter und unterbrochener Harnstrahl
  • Erschwerter Beginn des Wasserlassens und Warten
  • Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung
  • Plötzlicher Harndrang

Ursachen

  • Altersbedingte hormonelle Veränderungen
  • Genetische bzw. familiäre Veranlagung
  • Stoffwechselfaktoren

Wann sollte man zum Arzt?

Wenn nächtliches Wasserlassen, ein schwacher Harnstrahl oder unvollständige Entleerung Ihre Lebensqualität beeinträchtigen, ist eine Abklärung ratsam. Bei Harnverhalt, Blut im Urin oder wiederkehrenden Infekten sollten Sie sich unverzüglich vorstellen.

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Untersuchung. Wenden Sie sich für eine persönliche Diagnose und Behandlung immer an einen Arzt.

Häufig gestellte Fragen

Die gutartige Prostatavergrößerung ist kein Krebs und geht nicht direkt in Krebs über. Da beide Zustände jedoch in derselben Altersgruppe auftreten können, sind eine Untersuchung und die erforderlichen Tests wichtig.
Nein. Bei leichten bis mittleren Beschwerden reicht eine medikamentöse Behandlung meist aus. Interventionelle oder operative Optionen kommen infrage, wenn Medikamente nicht wirken oder Komplikationen auftreten.

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