Venöse Insuffizienz des Penis (venöses Leck)
Das Blut wird bei der Erektion nicht im Penis gehalten, sodass die Erektion nicht bestehen bleibt.
Bei der venösen Insuffizienz (venöses Leck) wird das in den Penis eingeströmte Blut nicht ausreichend gehalten, sodass die Erektion nicht aufrechterhalten werden kann. Sie zählt zu den gefäßbedingten Ursachen der erektilen Dysfunktion.
Bei einer normalen Erektion wird das eingeströmte Blut dadurch im Penis gehalten, dass die Venen vorübergehend verschlossen werden. Bei einer venösen Insuffizienz funktioniert dieser Mechanismus nicht ausreichend: Die Erektion entsteht, bleibt aber nicht bestehen. Typischerweise erreicht der Mann eine Erektion, verliert sie jedoch rasch wieder.
Die Diagnose wird durch eine ausführliche Abklärung und bei Bedarf durch eine farbkodierte Duplexsonographie gestützt.
Symptome
- Die Erektion entsteht, geht aber schnell verloren
- Im Stehen lässt die Erektion schneller nach
- Begrenztes Ansprechen auf Tabletten
- Schwierigkeiten, den Verkehr zu beenden
Ursachen
- Individuelle Besonderheiten der Gefäßstruktur
- Alter und Erkrankungen, die die Gefäßgesundheit beeinflussen
- Zusammenhang mit der Peyronie-Krankheit oder Gewebeveränderungen
Wann sollte man zum Arzt?
Wenn Sie eine Erektion erreichen, sie aber nicht aufrechterhalten können und Standardbehandlungen nicht ausreichend wirken, kann eine erweiterte Gefäßabklärung erforderlich sein.
Häufig gestellte Fragen
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