Penisverkrümmung — Peyronie-Krankheit und angeborene Verkrümmung
Eine bei der Erektion sichtbare Verkrümmung; erworben (Peyronie) oder angeboren.
Eine Penisverkrümmung wird bei der Erektion sichtbar und kann zu Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr führen. Es gibt eine später erworbene Form (Peyronie-Krankheit) und eine angeborene Form.
Bei der Peyronie-Krankheit führen harte Plaques in der Penishülle (Tunica albuginea) zu Verkrümmung, Schmerzen oder Verkürzung bei der Erektion. Die angeborene Verkrümmung entsteht ohne Plaque aus entwicklungsbedingten Gründen und fällt meist im Jugendalter auf.
Grad der Verkrümmung, Schmerzen und Auswirkungen auf den Geschlechtsverkehr bestimmen die Behandlungsentscheidung. Eine frühe Abklärung ist wichtig.
Symptome
- Bei der Erektion sichtbare Verkrümmung
- Tastbare Verhärtung bzw. Plaque (bei Peyronie)
- Schmerzen bei der Erektion (besonders in der frühen, aktiven Phase)
- Gefühl einer Verkürzung des Penis
- Schwierigkeiten beim Eindringen
Ursachen
- Wiederholte Mikroverletzungen (Peyronie)
- Besonderheiten der Wundheilung bzw. des Bindegewebes
- Entwicklungsbedingte Ursachen (angeborene Verkrümmung)
- Zusammenhang mit bestimmten Bindegewebserkrankungen
Wann sollte man zum Arzt?
Wenn die Verkrümmung fortschreitet, Schmerzen verursacht oder den Geschlechtsverkehr verhindert, ist eine Abklärung ratsam. In der aktiven (frühen) Phase kommen medikamentöse Ansätze infrage, in der stabilen Phase chirurgische Optionen — der Zeitpunkt ist daher wichtig.
Häufig gestellte Fragen
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