Harninkontinenz (unwillkürlicher Urinverlust)
Unwillkürlicher Urinverlust; als Drang-, Belastungs- oder Mischinkontinenz.
Harninkontinenz bedeutet unwillkürlichen Urinverlust. Sie kann Lebensqualität und Selbstvertrauen beeinträchtigen; in den meisten Fällen lässt sie sich mit Abklärung und passender Behandlung gut kontrollieren.
Harninkontinenz tritt als Belastungsinkontinenz (bei Husten oder Pressen), als Dranginkontinenz (bei plötzlichem Harndrang) oder als Mischform auf. Bei Männern kann sie auch nach Prostataoperationen entstehen.
Die Diagnose erfolgt über Anamnese, Untersuchung, Urinanalyse und bei Bedarf eine Urodynamik. Die Behandlung richtet sich nach Form und Ursache.
Symptome
- Tröpfchenweiser Verlust bei Husten, Pressen oder Belastung
- Plötzlicher, kaum beherrschbarer Harndrang
- Die Toilette nicht rechtzeitig erreichen
- Nächtlicher Urinverlust
- Notwendigkeit von Vorlagen
Ursachen
- Überaktive Blase
- Schwäche des Schließmuskels nach Prostataoperation
- Neurologische Ursachen
- Alter und Schwäche des Beckenbodens
Wann sollte man zum Arzt?
Wenn der Urinverlust Ihren Alltag, Ihr soziales Leben oder Ihren Schlaf beeinträchtigt, ist eine Abklärung ratsam. Es ist nichts, wofür man sich schämen müsste, und es gibt wirksame Behandlungsmöglichkeiten.
Häufig gestellte Fragen
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